Jeder ist seines Glückes Schmied – Die Sache mit dem Glück

Jeder ist seines Glückes Schmied – Die Sache mit dem Glück

Glück beziehungsweise glücklich sein ist teilweise so eine Sache für sich und oftmals verläuft man sich in verschiedenen Ideen dessen.
Wie oft bist du bewusst glücklich und genießt den Moment in vollen Zügen? 
In meinen jungen Jahren der Pubertät hatte ich um ehrlich zu sein eine gewisse Art von Tunnelblick und verkrampfte mich in vielen Dingen. Ich war oft diejenige, die anderen Dingen nachgetrauert hat und dadurch das Gefühl hatte ohne diese Schuhe, Kette, Handy sei sie nicht glücklich. Lächerlich, oder?

Ich hatte auch keine schwierige Kindheit oder eine schwierige Familie. Mir ging es eigentlich gut, sehr gut, wenn ich das hier so sagen kann. Meine Eltern bemühten sich immer, dass es mir an nichts fehlte. Dadurch, dass ich aber ein Einzelkind war und meine Eltern oft es auch etwas zu gut gemeint hatten mit mir, wurde häufig beim Tränen vergießen die Geldtasche gezückt und mich glücklich ‚gekauft‘. Das war ich dann auch, aber wie sich jeder vorstellen kann hier, nur wenige Stunden – höchstens einen Tag. 

Auf keinen Fall will ich hier meinen Eltern einen Vorwurf machen oder sie hier bloß stellen. Ich war sogar irgendwo froh, dass es so war, ich musste Schritt für Schritt selbst lernen das man Glück nicht kaufen kann.

Ein Problem unserer Gesellschaft ist es bei Unzufriedenheit tief in die Tasche zu greifen und das verdiente Geld in hohem Bogen aus dem Fenster zuschmeißen. Spätestens nach ein paar Stunden kommen sie dann wie ich damals wieder am Boden der Realität an und bemerken, dass all das verschwendete Geld auch wirklich verschwendet war.

„Jeder ist seines Glückes Schmied“ 

Diese Weisheit fiel mir erst vor wenigen Wochen wieder ein und sie beschäftigte mich enorm. Wer kann mich glücklich machen, wenn ich es selbst nicht kann?

Die Menschheit hat ein großes Potenzial oft die negativen Aspekte in Situationen zu suchen, wir geben sich alle ziemlich schnell geschlagen und baden uns oft in unserem eigenen Elend. Aber wieso? Aus jeder nicht motivierenden Situation kann man etwas machen, wir dürfen uns nur nicht unterkriegen lassen, die guten Seiten hervorheben und vor Augen halten.

Ich muss gestehen, ich benötige auch noch häufig Hilfe darin, die Dinge positiver und optimistischer zu sehen, aber wenn ich jetzt nicht anfange, wann dann?

Ich bezweifle, dass uns andere glücklicher machen können als wir uns selbst. Es sind einfache Dinge die am Ende des Tages wirklich zählen. In einem Jahr kannst du dich nicht erinnern, welches Shirt im Monat XY im Moment YZ bei dir einziehen durfte.

Danke an meine liebe Kathrin von Seven & Stories für die Bilder! ♥


eure Nadine ♥︎

4 Kommentare

  1. 07/23/2017 / 12:35

    Ich wünschte, ich hätte in deinem Alter schon diese Gedanken verinnerlicht … Bewundernswert!

    • 07/24/2017 / 10:25

      Dankeschön! Freut mich zuhören.
      Ich wünsch dir einen schönen Start in die Woche! 🙂

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